LühnBau übernimmt die Erweiterung und Instandsetzung des Polizeipräsidiums in Düsseldorf

Die Geschichte des Polizei­präsidiums

Das Polizeipräsidium Düsseldorf bestand von 1926 bis 1945 und ist seit 1953 als staatliches Präsidium anerkannt. Heute ist es dem nordrheinwestfälischen Innenministerium unterstellt und polizeilich zuständig für die kreisfreie Landeshauptstadt Düsseldorf und alle Bundesautobahnen im Regierungsbezirk Düsseldorf. LühnBau übernimmt die Erweiterung des Gebäudes für die Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Düsseldorf. Das denkmalgeschützte Polizeipräsidium der Landeshauptstadt Düsseldorf befindet sich im Zentrum Düsseldorfs in direkter Nähe der Rheinknie-Brücke. Dieses Gebäude wird von der Lühn Bau einer grundsätzlichen Instandsetzung und Erweiterung unterzogen. Die Erweiterung umfasst die Erstellung von vier neuen Gebäudekomplexen bestehend aus jeweils fünf Vollgeschossen sowie die Errichtung einer zweigeschossigen ca. 9.000 m2 umfassenden Tiefgarage. Im Zuge der Instandsetzungsmaßnahmen wird das bestehende Gebäude des Polizeipräsidiums im Inneren in mehreren Bauabschnitten entkernt und entsprechend der aktuellen behördlichen Bestimmungen ertüchtigt.
Besonderheit ist das Sicherstellen des Betriebes während des Bauprozesses. Darüber hinaus werden die bis zu acht Meter tiefen Baugruben, die zur Erstellung der Gründungsbauteile der Baukörper erforderlich sind, direkt angrenzend an bereits bestehende, mehrstöckige Gebäudekomplexe errichtet. Des Weiteren stellt die Logistik durch die örtlichen / innerstädtischen Verkehrsverhältnisse, in Verbindung mit den stark eingeschränkten Platzverhältnissen innerhalb des Baufeldes, eine Herausforderung an die Disposition dieses Projektes für die Lühn Bau dar.

Technische Angaben zum Projekt Polizeipräsidium in Düsseldorf

Leistungen: Lühn Bau erstellt für die Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Düsseldorf vier neue Gebäudekomplexe bestehend aus jeweils fünf Vollgeschossen und einer zweigeschossigen ca. 9.000 m2 umfassenden Tiefgarage.

Eckdaten:
Erdarbeiten: ca. 67.000 m³

Bohrpfähle, überschnitten: ca. 2.300 m²

Trägerbohlverbau: ca. 1.600 m²

Gründungspfähle: ca. 3.850 m

Unterfangungsmaßnahmen im HDI-Verfahren: ca. 200 m³

Beton/Stahlbeton: ca. 14.500 m³

Bewehrung: ca. 1.900 to

Mauerwerksarbeiten: ca. 1.700 m²

Abbrucharbeiten: ca. 1.500 m³ Beton und Mauerwerk

Stahlbauarbeiten: ca. 65 t

Betoninstallationen

Entwässerungssystem

Blitzschutzmaßnahmen

Brandschutzmaßnahmen

Fakten:
Bauherr: Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Düsseldorf

Ort: Düsseldorf

Bauzeit: Hauptrohbauzeit 21 Monate

Bauzeitraum: April 2015 – Januar 2018

Bildnachweis:

Bild oben: Henlich-Petschnigg & Partner

Bild unten: Henlich-Petschnigg & Partner